Im Praktikum nur Kaffee kochen und kopieren? Von wegen!!!

Praktikant

Mein Name ist Michael Seyfarth,

ich bin 20 Jahre alt. Seit 2014 studiere ich Wirtschaftsingenieurwesen mit der Vertiefung Maschinenbau an der Technischen Universität Ilmenau. Ich strebe dort den Abschluss Bachelor of Science an. Mein Ziel ist es, anschließend meinen Master zu machen.

Teil meines Studiums ist ein drei-wöchiges Grundpraktikum, das dazu dient, die Abläufe und Tätigkeiten in einem Unternehmen kennenzulernen. Ich entschied mich mein Praktikum bei der Häcker Automation GmbH in Schwarzhausen zu absolvieren. Ich wählte das renommierte Unternehmen als Praktikumsplatz, da ich die vielfältigen Anwendungsgebiete der dort hergestellten Maschinen spannend fand. Ich erhoffte mir einen Einblick zu bekommen, wie diese Maschinen entwickelt, gefertigt und schließlich montiert werden.

Im Vorfeld des Praktikums, erhielt ich eine Agenda, in welchen Abteilungen ich eingesetzt werde. Am ersten Tag wurde ich von Mitarbeitern des Marketings und des Vertriebes durch das Unternehmen geführt. Ausführliche Erläuterungen zu den einzelnen Abteilungen und eine Vorstellung der Belegschaft bildeten einen gelungenen Start ins Praktikum. In der ersten Woche arbeitete ich in der Fertigung, dort montierte ich kleinere Baugruppen, half bei der Verkabelung eines Einschubs und bereitete die Grundgestelle der Maschinen für die weitere Montage vor. In der zweiten und dritten Woche meines Praktikums erhielt ich einen Einblick in die Mechanik-Entwicklung. Dort arbeitete ich mich zunächst in das Konstruktionsprogramm ein und modellierte dann sogar selbst einfachere Teile. Anschließend erstellte ich ein Konzeptpapier für eine austauschbare Komponente einer Maschine. Den letzten Tag meines Praktikums verbrachte ich in der Applikation. Hier gab man mir einen Überblick darüber, wie kundenspezifische Herausforderungen auf den gebauten Maschinen realisiert werden. Zudem durfte ich bei Laborversuchen behilflich sein. In jeder Abteilung wurde ich sehr freundlich aufgenommen und eingewiesen. Jeder dort war stets bereit mir zu helfen oder meine Fragen zu beantworten.

Meine Erwartungen an das Praktikum wurden vollkommen erfüllt. In den drei Wochen kam nie Langeweile auf, stets wurden mir interessante, fordernde Aufgaben gestellt und die Atmosphäre im Unternehmen war sehr angenehm und familiär. Ein Praktikum bei der Häcker Automation GmbH kann ich jedem, ob Schüler oder Student, empfehlen.

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